Kalender

Kalender des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte (IKB)

 

Lehrveranstaltungen (Raumbelegung)

Mittwoch, 2. September

10:00 18:00 

0.12 ZTG

Donnerstag, 3. September

10:00 18:00 

0.12 ZTG

Dienstag, 3. November


Ansprechpartnerin: Gülden Deger
10:00 12:00 

HS 208 ?Verleih an Bibliothekswiss.?

 

Termine und Veranstaltungen (Vorträge, Tagungen, Ausstellungen)

Montag, 31. August

Return to Sender: Utopien und Grenzen zirkulierender Bilder


Symposium im Live-Stream


über www.co-berlin.org/


31.8.-1.9.2020


Eine gemeinsame Veranstaltung von C/O Berlin mit der Forschungsstelle Das Technische Bild am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität/Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik zum 20-jährigen Bestehen beider Institutionen.

Konzept: Felix Hoffmann/Katja Müller-Helle/Kathrin Schönegg

Spätestens seit den ersten Bildpostkarten der 1880er Jahren werden Bildmotive zur Nachrichtenübertragung genutzt, gestempelt, mit rahmender Schrift versehen und in die Distributionswege der Post eingeschleust. Doch je größer das Versprechen der personalisierten Bildgrüße wurde, desto hellhöriger reagierten die Institutionen ihrer Eindämmung. Schon während des Ersten Weltkriegs gerieten Feldpostkarten mit Karikaturen, Schmähungen oder anzüglichen Darstellungen unter den Verschluss der eigens hierfür etablierten preußischen Zensurbehörde in Berlin. Die Anfänge zirkulierender Bilder, ihre Potentiale und ihre Grenzen sollen in diesem Symposium bis zu den sozialen Medien verfolgt werden: Die digitale Bildzirkulation bringt heute auf Seiten der User Utopien von Partizipation und Verbreitung hervor, die durch Praktiken von algorithmischer Bildlöschung und Regulierungsmechanismen eingedämmt werden. Trotz Bildzensur und kuratierten Inhalten beruht die Rhetorik der Plattformen auf dem Mythos der Netzneutralität. Die Frage nach der massenweisen Teilbarkeit von Bildern soll demnach in einer doppelten Perspektive von Potential und Regulierung, von Freiheit und Zensur in historischer Perspektive in den Blick genommen werden.

Mit Friedrich Balke, Estelle Blaschke, Matthias Bruhn, Eva Ehninger, Felix Hoffmann, Christian Kassung, Roland Meyer, Katja Müller-Helle, Margarete Pratschke, Simon Rothöler, Kerstin Schankweiler, Kathrin Schönegg, Friedrich Tietjen und Wolfgang Ullrich

Symposium im Live-Stream Return to Sender: Utopien und Grenzen zirkulierender Bilder

Sonntag, 4. Oktober

Ausstellungseröffnung: Das Piranesi-Prinzip


Gemeinsam mit der Kunstbibliothek bereiten Studierende des IKB eine Ausstellung zum 300. Geburtstag von Giovanni Battista Piranesi (1720-1778) vor. Die Ausstellung wird der markanten Künstlerpersönlichkeit Piranesi in fünf Kapiteln nachspüren, in denen dieser in vielfältigen Rollen in Erscheinung tritt – als Archäologe, als Szenograph, als Wissenschaftler, als Designer - und als Polemiker. Gezeigt werden etwa 130 Werke, anhand derer die Ausstellung Piranesis künstlerische Prinzipien und Strategien aufschlüsseln möchte. Im Zentrum stehen die in der Kunstbibliothek aufbewahrten Handzeichnungen des Künstlers, bei denen es sich großenteils um Entwürfe für Kamine handelt. Gerade an dieser scheinbar nachrangigen Aufgabe hat Piranesi seine eklektisch-kreative Kunstphilosophie entwickelt, die sich gegen den im 18. Jahrhundert aufkommenden, auf die griechische Antike berufenden Stilpurismus wandte.

Eine Sonderausstellung der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin
11:00 13:00 

Ausstellungseröffnung: Das Piranesi-Prinzip

Kulturforum Potsdamer Platz, Kunstbibliothek, Matthäikirchplatz 8, 10785 Berlin