Kalender

Kalender des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte (IKB)

 

Lehrveranstaltungen (Raumbelegung)

Mittwoch, 8. Februar

09:00 10:30 

3.16 Institutsrat

10:00 12:00 

3.30 Tutorium E

10:00 12:00 

3.42 Tutorium G

10:30 12:00 

0.12 Institutsversammlung

12:00 14:00 

3.30 Tutorium F

12:00 14:00 

3.42 Tutorium H

14:00 16:00 

HS 3075 Verleih an Amerikanistik/Anglizistik

14:00 17:00 

3.16 SE MA II Klonk

14:00 16:00 

0.12 PS Schellewald

14:00 16:00 

3.30 SE BA VI Kielty-Booth

16:00 18:00 

3.30 CO Feiersinger

16:00 18:00 

3.42 Projekttutorium

16:00 18:00 

0.12 PL Müller

18:00 20:00 

HS 207 Ringvorlesung BA VI/MAIII

18:00 20:00 

HS 3075 Ringvorlesung BA VI/MAIII

Donnerstag, 9. Februar

10:00 12:00 

0.12 SE BA IV Schelbert

10:00 12:00 

3.42 SE MA I Tabanelli

10:00 12:00 

3.30 PS Dorgerloh

12:00 14:00 

HS 3075 VL BAIV/MAI Kapustka

13:00 14:00 

3.30 Blume

14:00 16:00 

0.12 SE BA IV Kapustka

14:00 16:00 

HS 3075 Verleih an Archäologie

14:00 16:00 

3.30 SE BA V Függer-Vagts

18:00 21:00 

3.42 CO Dorgerloh (14-tägig)

Freitag, 10. Februar

09:00 20:00 

3.42 Kappel

10:00 18:00 

3.30 SE BA VI Brakmann/Hilsemer

11:00 15:00 

0.12 SE MA III Blümle/NN

12:45 16:45 

3.16 Doktorand:innen-CO Ehninger

Samstag, 11. Februar

10:00 18:00 

3.30 SE BA VI Brakmann/Hilsemer

14:00 18:00 

3.16 Dorgerloh (Netzwerk)

 

Termine und Veranstaltungen (Vorträge, Tagungen, Ausstellungen)

Dienstag, 6. Dezember

Ōgais Orte. Ein Literat in der Erinnerungskultur Japans

Ausstellung in der Mori-Ōgai-Gedenkstätte der Humboldt-Universität zu Berlin
6. Dezember 2022 bis 30. April 2023

Im Juli 2022 jährte sich der Todestag des japanischen Literaten Mori Rintarō, genannt Ōgai, zum einhundertsten Mal. Das Jubiläum begleiteten inner- und außerhalb Japans zahlreiche Veranstaltungen und Projekte, welche den Mitbegründer der modernen Literatur Japans feierten. Für Harald Salomon (wissenschaftlicher Leiter der MOG) und Kai Kappel (Professur für Geschichte der Architektur und des Städtebaus am IKB) wurde das Jubiläum zum Ausgangspunkt einer Reise zu den Spuren, welche Ōgai in der materiellen Erinnerungskultur des Landes hinterlassen hat. Solche memorialen Inszenierungen finden sich über die Hauptinseln verstreut – darunter ehemalige Wohnhäuser bzw. ihre Relikte, Literaturmuseen, lebensnahe Büsten und Stelen, gleich zwei Gräber, Botanisches vom gewaltigen Ginko-Baum bis zu Nachpflanzungen seines Gartens, Gedichtgedenksteine sowie auf Schauplätze der literarischen Werke verweisende Denkmäler.

Das Gedenken kristallisiert sich heute an vier bedeutsamen Lebensstätten, an Ōgais Orten: in Tsuwano, dem Geburtsort im Südwesten der Hauptinsel Honshū; in Tokyo, dem langjährigen Wirkungsort des Literaten; in Kokura (heute Kitakyūshū) auf der Insel Kyūshū, einem von Ōgai ungeliebten Ort des Exils; schließlich in der alten Hauptstadt Nara, einem Sehnsuchtsort, der den späteren Direktor der Kaiserlichen Museen faszinierte.

Den Ertrag der Reise zeigt nun eine Ausstellung in der Mori-Ōgai-Gedenkstätte der HU, die in Zusammenarbeit mit der Grafikerin Jeannette Bonefeld gestaltet wurde. Über fünfzig dokumentarische Fotografien, Situationspläne und in den Memorialstrukturen hervorgehobene Schlüsseltexte stehen miteinander im Dialog. Erstmals werden die materiellen Erinnerungsorte an das Wirken Ōgais vergleichend vorgestellt und hinsichtlich der Kontexte ihrer Entstehung, der Strategien ihrer Gestaltung und der Formen ihrer Aneignung kritisch betrachtet.

Ausstellung: Ōgais Orte. Ein Literat in der Erinnerungskultur Japans

Mori-Ögai-Gedenkstätte, Luisenstraße 39, 10117 Berlin

Mittwoch, 8. Februar

Ringvorlesung im Wintersemester 2022/23


Unter Beschuss:
Kunsthistorische Revisionen im Zeichen des Ukrainekrieges


Hörsaal 3075, Unter den Linden 6, Berlin-Mitte
und im Livestream

Vortrag: Yevheniia Moliar (Kyjiw/Rom)

Ukrainian Soviet monumental Art:
Perspectives of Preservatio
n


 

Die Informationen zum Livestream finden Sie auf der folgenden Seite. Benutzen Sie bitte dazu das Passwort Ringvorlesung.

www.kunstgeschichte.hu-.....ream/

Liste der Vorträge

RVL Plakat

Das Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin veranstaltet im WS 2022/23 eine Ringvorlesung «Unter Beschuss. Kunsthistorische Revisionen im Zeichen des Ukrainekrieges». Das jüngste Kriegsgeschehen in Europa – die russische Invasion der Ukraine – dient als Anlass, über geografische, regionale, mediale und historiographische Ansätze der Kunstgeschichte nachzudenken, die unseres Erachtens mit dem Krieg in Frage gestellt wurden.

Neben einigen Einblicken in die Komplexität der historischen Entwicklung der Kunst- und Kulturlandschaft des um seine Souveränität kämpfenden Landes und in die diesbezüglichen kunsthistoriografischen Projektionen im 20. Jahrhundert steht die Aktualität des Krieges als Erfahrung und Herausforderung für die Kunst- und Bildgeschichte im Fokus. Zum einen beschäftigt sich die Vorlesungsreihe mit dem akuten Problem des bedrohten kulturellen Erbes, dessen Fragilität in einem militärischen Konflikt wieder mehr als deutlich spürbar wird. Zum anderen wird im Sinne der politischen Ikonologie und Medienkritik v.a. die Problematik der neuen Sichtbarkeit des Krieges angesprochen: Wie können und sollen in der Realzeit abrufbare Bilder von extremer Gewalt und ihren Spuren durch den (globalen) Betrachter verarbeitet werden? Wie dabei in Analogien denken, wie tragfähig oder trügerisch sind historische Vergleiche? Inwieweit verpflichten diese Bilder insgesamt zu einer neuen Augenzeugenschaft, wie emphatisch oder anästhetisch kann der Blick sein? Die Vorträge werden ebenfalls aufzeigen, wie zirkulierende Bilder und Videos zu effektiven ikonischen Waffen in einem Krieg avancieren, der auch ein Informationskrieg ist.

Der Fall Ukraine kann somit als neuer Ausgangspunkt verstanden werden, um weitere Dimensionen von Bildern in asymmetrischen Konflikten des 21. Jahrhunderts zu analysieren: hat nach der tragischen Erfahrung der diffusen Stellvertreterkriege in Syrien und Jemen wie der Besatzungen von Irak und Afghanistan der flächendeckende militärische Angriff Russlands auf die Ukraine neue Medien und neue Bildspachen, neue Formen und Funktionen des Ikonischen hervorgebracht? In diesem Sinne wird im Rahmen der Ringvorlesung eine fachübergreifende, kunst- und bildhistorische, kulturtheoretische und philosophische Reflexion zum Thema angestrebt.

Under Shelling: Art Historical Revisions in the Light of the War in Ukraine

In the winter semester of 2022/23, the Institute of Art and Image History at the Humboldt-Universität zu Berlin is organising a lecture series "Under Shelling. Art Historical Revisions in the Light of the War in Ukraine". The present war in Europe - the Russian invasion of Ukraine - serves as an impetus to reflect on geographical, regional, media-related and historiographical approaches to art history that we believe were called into question with the war.

The lecture series gives insights into the complexity of the historical development of the artistic and cultural landscape of the country fighting for its sovereignty and the related art historiographical projections in the 20th century. At the same time, the focus is on the topicality of war as an experience and challenge for the history of art and images. On the one hand, the lecture series deals with the acute problem of the endangered cultural heritage, the fragility of which is once again palpable in a military conflict. On the other hand, in terms of political iconology and media criticism, the problem of the new visibility of war will be addressed: How can we understand images of extreme violence and its traces that can be retrieved in real-time by the (global) beholders? Should we think in analogies? How sustainable or deceptive are historical comparisons? To what extent do these images engage us in a new kind of eye-witnessing, and how emphatic or anaesthetic can the gaze be? The lectures will also show how circulating images and videos become effective iconic weapons in a conflict that is also an information war.

The case of Ukraine can thus be understood as a new starting point to analyse further dimensions of images in asymmetric conflicts of the 21st century. After the tragic experience of the diffuse proxy wars in Syria and Yemen and the occupations of Iraq and Afghanistan, has Russia's full-scale military attack on Ukraine evoked new media, visual languages, forms and functions of the iconic? With those questions, the lecture series aims at an interdisciplinary, art- and image-historical, theoretical and philosophical reflection on the topic.

Ansprechpartnerin/contact: Kathrin Heidenreich
Email: ikb-sekretariat@culture.hu-berlin.de
18:15 20:00 

Ringvorlesung: Yevheniia Moliar (Kyjiw/Rom)`Ukrainian Soviet monumental Art: Perspectives of Preservation`

HU Hauptgebäude, Hörsaal 3075, Unter den Linden 6, 10099 Berlin

Mittwoch, 15. Februar

Ringvorlesung im Wintersemester 2022/23


Unter Beschuss:
Kunsthistorische Revisionen im Zeichen des Ukrainekrieges


Hörsaal 3075, Unter den Linden 6, Berlin-Mitte
und im Livestream

Vortrag: Paweł Leszkowicz (Posen/Berlin)

Ukraine’s Queer Art and Rights in the Times of War


 

Die Informationen zum Livestream finden Sie auf der folgenden Seite. Benutzen Sie bitte dazu das Passwort Ringvorlesung.

www.kunstgeschichte.hu-.....ream/

Liste der Vorträge

RVL Plakat

Das Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin veranstaltet im WS 2022/23 eine Ringvorlesung «Unter Beschuss. Kunsthistorische Revisionen im Zeichen des Ukrainekrieges». Das jüngste Kriegsgeschehen in Europa – die russische Invasion der Ukraine – dient als Anlass, über geografische, regionale, mediale und historiographische Ansätze der Kunstgeschichte nachzudenken, die unseres Erachtens mit dem Krieg in Frage gestellt wurden.

Neben einigen Einblicken in die Komplexität der historischen Entwicklung der Kunst- und Kulturlandschaft des um seine Souveränität kämpfenden Landes und in die diesbezüglichen kunsthistoriografischen Projektionen im 20. Jahrhundert steht die Aktualität des Krieges als Erfahrung und Herausforderung für die Kunst- und Bildgeschichte im Fokus. Zum einen beschäftigt sich die Vorlesungsreihe mit dem akuten Problem des bedrohten kulturellen Erbes, dessen Fragilität in einem militärischen Konflikt wieder mehr als deutlich spürbar wird. Zum anderen wird im Sinne der politischen Ikonologie und Medienkritik v.a. die Problematik der neuen Sichtbarkeit des Krieges angesprochen: Wie können und sollen in der Realzeit abrufbare Bilder von extremer Gewalt und ihren Spuren durch den (globalen) Betrachter verarbeitet werden? Wie dabei in Analogien denken, wie tragfähig oder trügerisch sind historische Vergleiche? Inwieweit verpflichten diese Bilder insgesamt zu einer neuen Augenzeugenschaft, wie emphatisch oder anästhetisch kann der Blick sein? Die Vorträge werden ebenfalls aufzeigen, wie zirkulierende Bilder und Videos zu effektiven ikonischen Waffen in einem Krieg avancieren, der auch ein Informationskrieg ist.

Der Fall Ukraine kann somit als neuer Ausgangspunkt verstanden werden, um weitere Dimensionen von Bildern in asymmetrischen Konflikten des 21. Jahrhunderts zu analysieren: hat nach der tragischen Erfahrung der diffusen Stellvertreterkriege in Syrien und Jemen wie der Besatzungen von Irak und Afghanistan der flächendeckende militärische Angriff Russlands auf die Ukraine neue Medien und neue Bildsprachen, neue Formen und Funktionen des Ikonischen hervorgebracht? In diesem Sinne wird im Rahmen der Ringvorlesung eine fachübergreifende, kunst- und bildhistorische, kulturtheoretische und philosophische Reflexion zum Thema angestrebt.

Under Shelling: Art Historical Revisions in the Light of the War in Ukraine

In the winter semester of 2022/23, the Institute of Art and Image History at the Humboldt-Universität zu Berlin is organising a lecture series "Under Shelling. Art Historical Revisions in the Light of the War in Ukraine". The present war in Europe - the Russian invasion of Ukraine - serves as an impetus to reflect on geographical, regional, media-related and historiographical approaches to art history that we believe were called into question with the war.

The lecture series gives insights into the complexity of the historical development of the artistic and cultural landscape of the country fighting for its sovereignty and the related art historiographical projections in the 20th century. At the same time, the focus is on the topicality of war as an experience and challenge for the history of art and images. On the one hand, the lecture series deals with the acute problem of the endangered cultural heritage, the fragility of which is once again palpable in a military conflict. On the other hand, in terms of political iconology and media criticism, the problem of the new visibility of war will be addressed: How can we understand images of extreme violence and its traces that can be retrieved in real-time by the (global) beholders? Should we think in analogies? How sustainable or deceptive are historical comparisons? To what extent do these images engage us in a new kind of eye-witnessing, and how emphatic or anaesthetic can the gaze be? The lectures will also show how circulating images and videos become effective iconic weapons in a conflict that is also an information war.

The case of Ukraine can thus be understood as a new starting point to analyse further dimensions of images in asymmetric conflicts of the 21st century. After the tragic experience of the diffuse proxy wars in Syria and Yemen and the occupations of Iraq and Afghanistan, has Russia's full-scale military attack on Ukraine evoked new media, visual languages, forms and functions of the iconic? With those questions, the lecture series aims at an interdisciplinary, art- and image-historical, theoretical and philosophical reflection on the topic.

Ansprechpartnerin/contact: Kathrin Heidenreich
Email: ikb-sekretariat@culture.hu-berlin.de
18:15 20:00 

Ringvorlesung: Paweł Leszkowicz (Posen/Berlin)`Ukraine’s Queer Art and Rights in the Times of War`

HU Hauptgebäude, Hörsaal 3075, Unter den Linden 6, 10099 Berlin