Kalender

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Kalender des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte (IKB)

 

Lehrveranstaltungen (Raumbelegung)

Freitag, 16. April

10:30 17:00 

ZtG

Freitag, 4. Juni

16:00 18:00 

0.12 Disputation (Klonk)

 

Termine und Veranstaltungen (Vorträge, Tagungen, Ausstellungen)

Freitag, 23. April

Eröffnung der Online Ausstellung "Tiere auf Papier"
Eine Ausstellung in Kooperation mit der Staatsbibliothek zu Berlin



Tiere auf Papier wurde im Rahmen der gleichnamigen praxisorientierten Lehrveranstaltung erarbeitet. Sechs Masterstudierende des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte haben zusammen mit den Sammlungsverantwortlichen der Staatsbibliothek die Objekte aus den Beständen der Staatsbibliothek ausgewählt und studiert, Texte erstellt und die Schau kuratiert.

Die Informationen zum Livestream finden Sie auf der folgenden Seite.
Benutzen Sie dazu das Passwort Tiere.
www.kunstgeschichte.hu-.....pier/
18:00 19:00 

Eröffnung der Online Ausstellung "Tiere auf Papier"- Eine Ausstellung in Kooperation mit der Staatsbibliothek zu Berlin

Mittwoch, 28. April

Fellow Talks


Dr. Andrew Witt

Maya Deren: Images Future Past

Bitte melden Sie sich für die Teilnahme an der Veranstaltung bei Cynthia Klinghammer an (sekretariat-bluemle@hu-berlin.de).
Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie die Login-Daten für das Zoom-Meeting. Vielen Dank.
18:15 20:00 

Fellow Talks: Dr. Andrew Witt "Maya Deren: Images Future Past"

Donnerstag, 6. Mai

VII. Internationales Doktorandenforum Kunstgeschichte des östlichen Europas
7th International Forum for Doctoral Candidates in East European Art History


Das Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität Berlin veranstaltet am 6. und 7. Mai 2021 das siebte Internationale Doktorand*innenforum Kunstgeschichte des östlichen Europas. Das Forum, initiiert durch die Professur Kunstgeschichte Osteuropas, dient als Präsentations- und Austauschplattform für Nachwuchswissenschaftler*innen, die sich in ihrer Forschung mit der Kunst des kulturellen Raums Ost- und Ostmitteleuropa auseinandersetzen.

Seit 2014 widmet sich das Forum konzeptionellen Fragen und methodischen Problemen kunsthistorischer ‚area studies‘ auf dem Gebiet des östlichen Europas quer durch die Epochen. Die jährlich stattfindenden Treffen sollen den Raum bieten, über inhaltliche, methodische und praktische Probleme der Dissertationsprojekte in einen Gedanken- und Erfahrungsaustausch zu treten, Kontakte zu pflegen und zu knüpfen. Beim Doktorand*innenforum 2021 möchten wir den Akzent auf zwei Aspekte legen: zum einen auf die internationale Verflochtenheit des osteuropäischen Kulturraums, sowie seine Eingebundenheit in die historischen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Konstellationen auf lokaler und regionaler sowie zwischenstaatlicher und globaler Ebene. Zum anderen ist es von größter Relevanz, die kunsthistorische Auseinandersetzung am Primärmaterial,  den Archivalien und persönlichen Erinnerungen, festzumachen. Die Reflexion der Zusammenhänge zwischen Material, seiner Historisierungs- sowie diskursiven Prozesse wird ebenfalls Gegenstand des Forums sein.

Wie jedes Jahr laden wir auch 2021 Promovierende ein, ihre Dissertationsthemen zu präsentieren, zur Diskussion zu stellen und sich mit Kolleg*innen zu vernetzen. 2021 wird das Forum an zwei Tagen via Zoom stattfinden. Am 6. Mai findet ein Morning Coffee Chat statt, der für alle registrierten Teilnehmer*innen offen ist und das Gespräch unter den Promovierenden fördern soll. Im Rahmen des Chats werden drei moderierte Diskussionen, je 45–60 Minuten, zu drei verschiedenen disziplin-, zeit- und raumübergrifenden Themen angeboten. Parallel zum Gespräch wird es die Möglichkeit geben sich via Chat-Fenster und digitaler Posterpräsentation auszutauschen. Am 7. Mai erfolgt die Vorstellung von ausgewählten Forschungsthemen im Rahmen von vier Konferenzpanels (mit insgesamt zwölf Referent*innen), welche jeweils durch eine*n anerkannte*n Wissenschaftler*in des Faches geleitet werden. Diese Wissenschaftler*innen werden nicht nur als Moderator*innen der jeweiligen Panels fungieren, sondern auch die Beiträge der Referent*innen kritisch kommentieren.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Das Programm folgt.

VII. Internationales Doktorandenforum Kunstgeschichte des östlichen Europas 7th International Forum for Doctoral Candidates in East European Art History

Montag, 10. Mai

Arnheim Lecture

Prof. Dr. Sjoukje van der Meulen
Arnheim-Gastprofessorin im Wintersemsester 2020/2021

Themen der zeitgenössischen europäischen Kunst:
‘Ritter’ der Demokratie

Diese Vorlesung konzentriert sich auf eines der Themen, die ich in meiner Vorlesungsreihe "Kunst in der Europäischen Union seit dem Vertrag von Maastricht (1992)" im Rahmen der Rudolf Arnheim Professur für die Humboldt Universität entwickelt habe, nämlich Perspektiven der europäischen Demokratie. Der Demokratie Begriff ist heute eines der am meisten diskutierten Konzepte in der Europäischen Union. Es ist jetzt klar, dass das Konzept der Demokratie nicht eindeutig ist, sondern in den verschiedenen europäischen Mitgliedstaaten anders interpretiert und praktiziert wird, was teilweise auf unterschiedliche, nationale oder regionale, kulturelle, historische und politische Entwicklungen zurückzuführen ist.

In diesem Vortrag möchte ich diese Debatte nicht so sehr kommentieren, sondern zeigen, wie europäische Künstler Demokratie darstellen, kritisch hinterfragen oder kreative demokratische Modelle befürworten und in ihre künstlerische Praxis umsetzen (z.B. JR, Grzegorz Paprzycki, Jonas Staal und Wolfgang Tillmans). Es werden auch Künstler diskutiert, die Demokratie nicht zu einem direkten Thema machen, sondern in ihrer Arbeit einen solchen Einblick in eine bestimmte historische oder politische Situation in einem europäischen Mitgliedstaat gewähren, dass sie dazu beitragen, einen anderen Ansatz zur Demokratie verständlich oder zumindest greifbar zu machen (wie Irena Haiduk, Balázs Kicsiny, oder Artur Żmijewski). Es werden unterschiedliche Ansichten der Demokratie in Kunsttheorie und Politikwissenschaft mobilisiert (einschließlich Texten von Boris Groys, Jürgen Habermas, Bojana Pejić, Piotr Piotrowski, Jacques Rancière, Slavoj Žižek und Philip Manow), wodurch eine Wechselwirkung zwischen Analyse und Interpretation von Kunst in Bezug auf Gegenwärtige europäische Demokratie entsteht. Dies mit dem Ziel, die demokratischen Konflikte in der Europäischen Union näher zu bringen und sie durch Kunst zu erleuchten.

Nähere Informationen zum Livestream erfolgen später.
19:00 21:00 

Arnheim Lecture - Prof. Dr. Sjoukje van der Meulen: "Themen der zeitgenössischen europäischen Kunst: ‘Ritter’ der Demokratie"

Mittwoch, 26. Mai

Fellow Talks

Dr. Sara R. Yazdani

Nähere Informationen folgen.
18:15 20:00 

Fellow Talks: Dr. Sara R. Yazdani

Donnerstag, 3. Juni

5. Jahrestagung des Arbeitskreises „Materielle Kultur und Konsum in der Vormoderne“, Berlin


 

Umnutzung, Umdeutung, Umarbeitung. Transitionale Momente in Objektbiographien


 

Das Treffen findet in Berlin, pandemiebedingt ggf. in hybrider oder digitaler Form statt.

Objekten werden immer wieder neue Funktonen und Deutungen zugewiesen. Im Laufe ihrer Geschichte können sie etwa von der Handelsware zum Museumsobjekt, vom Gebrauchsgegenstand zum Statussymbol oder vom mit Hochschätzung verehrten Fetisch zu Müll werden. Sie werden in ihrer Materialität verändert, sind Verletzung, Zerstörung und Verwesung ausgesetzt, werden aber auch bewahrt, umgearbeitet, repariert und restauriert.
Die 5. Jahrestagung des Arbeitskreises „Materielle Kultur und Konsum in der Vormoderne“ nimmt diese Transitionsmomente in den Blick. Gefragt wird nach denMechanismen des Übergangs, danach, wie wechselnde Kontexte und Akteure auf ein Objekt einwirken und es neu bestimmen, aber auch danach, welchen Stellenwert der agency eines Objekts in diesen Prozessen zukommt. Auf welche Weise erfolgen Veränderungen in der Bedeutungszuweisung? Welche Spuren hinterlassen sie am Objekt? Inwiefern werden sie inszenatorisch gerahmt oder aber durch diese Rahmungen bedingt? Welche Rolle spielen dabei die räumliche und zeitliche Dimension?
Die Aufmerksamkeit richtet sich explizit auch auf die Praxis objektbiographischen Forschens und Erzählens selbst: Wie werden Momente der Transition in den Quellen greifbar? Wie lassen sich solche „Metamorphosen“ in objektbiographischen Texten oder aber auch in digitalen Darstellungszusammenhängen beschreiben? In welcher Weise kann dabei mit Leerstellen umgegangen werden? Und welche narraven Modelle kommen hier zum Tragen?

Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.

Die Jahrestagung des Arbeitskreises findet in Berlin statt , im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Prisma Kunstkammer“ des DFG-Projekts „Das Fenster zur Natur und Kunst. Eine historisch-kritische Aufarbeitung der Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammer“. Sie wird ausgerichtet von der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Museum für Naturkunde Berlin und den Staatlichen Museen zu Berlin.

Kontakt:

Dr. Marcus Becker

Humboldt-Universität zu Berlin
Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik (HZK)
Forschungsprojekt Das Fenster zur Natur und Kunst

Sitz: Gerlachbau/Haus 3, Philippstraße 13, 10115 Berlin

Institut für Kunst- und Bildgeschichte (IKB)
Sitz: Georgenstraße 47, 10117 Berlin

Tel.: 0174-9352357
e-mail: mar_becker@gmx.de

Dr. Eva Dolezel
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
DFG-Projekt: Das Fenster zur Natur und Kunst. Eine historisch-kritische Aufarbeitung der Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammer
Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Generaldirektion
Stauffenbergstr. 41
10785 Berlin
eva.dolezel@gmx.de (Home Office)

5.Jahrestagung des Arbeitskreises „Materielle Kultur und Konsum in der Vormoderne“

Mittwoch, 16. Juni

Montag, 5. Juli

Arnheim Lecture


Prof. Dr. Andrea Giunta - University of Buenos Aires (UBA)


Nähere Angaben zum Vortrag und Livestream folgen.
19:00 21:00 

Arnheim Lecture: Prof. Dr. Andrea Giunta - University of Buenos Aires (UBA)