Vortrag: Paulina Kurc-Maj M.A., „Der Epoche des großen Baus des Lebens – Katarzyna Kobro und die neue Organisation des Raumes“ (Epoka wielkiej budowy życia – Katarzyna Kobro i nowa organizacja przestrzeni

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Datum/Zeit
Date(s) - 16/01/2018
19:00 - 20:30

Veranstaltungsort
IKB - Institut für Kunst- und Bildgeschichte, Raum 0.12

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Abendvortrag von Paulina Kurc-Maj M.A.

„Der Epoche des großen Baus des Lebens – Katarzyna Kobro und die neue Organisation des Raumes“ (Epoka wielkiej budowy życia – Katarzyna Kobro i nowa organizacja przestrzeni)

(Vortrag in polnischer Sprache mit Simultanübersetzung in die deutsche Sprache)

„Katarzyna Kobro gehörte zu den wenigen Frauen, die als Künstlerinnen mit der Kunst der radikalen Avantgarde in Polen in der Zwischenkriegszeit verbunden waren. 1931 veröffentlichte sie gemeinsam mit ihrem Mann, Władysław Strzemiński, das Buch „Die Komposition des Raumes. Berechnung des zeiträumlichen Rhythmus’“. Die beiden Autoren formulierten darin die wohl radikalste Theorie zu Skulptur und Architektur, die in der Zwischenkriegszeit von den Vertretern der polnischen Avantgarde entwickelt wurde. Kobro vertrat konsequent eine Kunst, die unter Rückgriff auf das zeitgenössische Wissen auf die Entwicklung der Zivilisation antwortete. Dieser Haltung verlieh sie Nachdruck, indem sie Mitte der 1930er Jahre das „Manifeste Dimensioniste“ von Charles Sirato unterzeichnete. Der Vortrag stellt Kobro als Bildhauerin und Animatorin der modernen Kunst und als Mitbegründerin der Sammlung internationaler Kunst, die von der Künstlergruppe a.r. initiiert wurde und im Museum für Kunst in Lodz aufbewahrt wird, sowie als Künstlerin vor, die auf eine breite Sicht hin die Modernisierung des Menschen und seines Umfeldes im Rahmen des Programmes der Avantgarde betrieb.“ (Paulina Kurc-Maj)

Organisation: Professur für Kunstgeschichte Osteuropas, Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin