Michail Chatzidakis: Transformationen der Antike bei Raffael und seinem Umkreis. Concetti anticamente moderni e modernamente antichi in der Sala di Costantino

Michail Chatzidakis

Transformationen der Antike bei Raffael und seinem Umkreis.
Concetti anticamente moderni e modernamente antichi in der Sala di Costantino

Die von Raffael entworfenen und von Giulio Romano ausgeführten Wandmalereien der Schlacht an der Milvischen Brücke und der Kreuzesvision in der nach dem Freskenzyklus benannten Sala di Costantino im Vatikan gelten in der Forschung als Ergebnis des intensiven Studiums antiker Sachverhalte im Raffaelkreis und des Bemühens um eine historisch korrekte Annäherung an die antike Kunst. Doch Raffael wurde bereits von Giorgio Vasari, Ludovico Dolce und Annibale Carracci nicht nur aufgrund seiner antiquarischen Kompetenz, sondern auch wegen seiner poetischen Qualitäten als herausragender Historienmaler gewürdigt. Ausgehend von der Formel anticamente moderno e modernamente antico, mit der Pietro Aretino Giulio Romanos ideale Synthese von antiker und zeitgenössischer Kunst beschreibt, analysiert Michail Chatzidakis den Unterschied zwischen historischen und dichterischen Darstellungsverfahren, um so das Verhältnis zwischen archäologischer Präzision und poetischer Kreativität bei Raffael und seinem Umkreis in der Sala di Costantino genauer zu bestimmen.

ISBN (gebunden): 978-3-422-80105-9
E-Book: 978-3-422-80352-7
Link zum Buch: https://www.deutscherkunstverlag.de/de/books/9783422801059

Ausstellung: Frauen zwischen Kunst und Handwerk

EINLADUNG 

Liebe Interessent:innen, liebe Studierende,

wir laden Sie und euch herzlich zu der Ausstellung „Frauen zwischen Kunst und Handwerk: Querverbindungen des textilen Arbeitens“ (29.01. – 11.02) im Rahmen des gleichnamigen Projekttutoriums ein.

Das Projekttutorium verfolgt das Ziel, weibliche Arbeitspraktiken im Bereich der Textilkunst sichtbar zu machen, denn diese Arbeit bleibt meist anonym und unsichtbar. Dabei arbeiteten viele Frauen in Klosterwerkstätten, mittelalterlichen Gilden oder nach der industriellen Revolution in Fabriken im Bereich des Textil- und Bekleidungssektors. Auch textile Künstlerinnen blieben oft anonym. In vielen Fällen wurde ihnen ihre Autorinnenschaft abgesprochen und textile Kunst wurde lange Zeit als angeblich minderwertige Kategorie in der Kunstgeschichte, nicht mit Malerei und Skulptur, aber häufig mit Weiblichkeit gleichgesetzt.

In der Ausstellung werden unterschiedliche Textilkünstlerinnen und textile Handwerke präsentiert.
Zusätzlich haben Besuchende an verschiedenen Stationen die Möglichkeit, einige der beschriebenen Handwerke wie Weben und Sticken selbst auszuprobieren.

Die Vernissage findet Donnerstag, 29.01.2026, ab 18 Uhr im Atrium, Georgenstraße 47, statt.

Wir freuen uns auf Ihren oder euren Besuch!

The Semantic Census: a new expression of The Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance as open data

The Semantic Census: a new expression of The Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance as open data

 

George Brusker, Kathleen Christian, Denitsa Nenova: The Semantic Census: A New Expression of The Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance as Open Data, in Archeologia e Calcolatori 36.2 (2025), Networks and Quantitative Methods in Archaeology and Art History: Essays from the Venice Symposium (5-6 December 2024), S. 39-54 [https://www.archcalc.cnr.it/journal/articles/1413].