Anett Werner-Burgmann, Marcus Becker, Matthias Bruhn, Annette Dorgerloh, Luisa Feiersinger (Hg.): BildFilmRaum. Zwischen den Disziplinen

Anett Werner-Burgmann, Marcus Becker, Matthias Bruhn, Annette Dorgerloh, Luisa Feiersinger (Hg.)

BildFilmRaum. Zwischen den Disziplinen

Bewegte Bilder sind seit dem Beginn der Moderne aus dem Alltag und heute auch aus dem wissenschaftlichen Geschäft vieler Disziplinen nicht mehr wegzudenken. Wie kaum ein anderes Medium ist der Film dazu geeignet, einen Dialog zwischen den Disziplinen anzuregen. BildFilmRaum versammelt Beiträge unterschiedlichster Fachrichtungen, die mit ihrem methodischen Rüstzeug neue und überraschende Zugänge zum bewegten Bild eröffnen. An einem Paradestück der Filmgeschichte, Alfred Hitchcocks North by Northwest, zeigt sich unter anderem, wie Filmwissenschaft, Kunst- und Bildgeschichte, Geschichte oder Musikwissenschaft aus ihrem Blickwinkel heraus den Filmklassiker neu erschließen. Das Buch versteht sich als Handreichung für alle Interessentinnen und Interessenten der Bewegtbildforschung und
will zum interdisziplinären Nachdenken über die
enge Verbindung von Bild, Film und Raum ermuntern.

Eine Leseprobe finden Sie HIER.

VDG Weimar
Band 3 SCENOGRAPHICA – Studien zur Filmszenographie
Softcover
17×24cm • 566 g
232 Seiten
144 Abbildungen, davon 100 in Farbe
Buchausgabe (D): 38,00 €
ISBN: 978-3-89739-862-7

Krista Kodres /Kristina Jõekalda / Michaela Marek (Eds.): A Socialist Realist History? Writing Art History in the Post-War Decades

Krista Kodres / Kristina Jõekalda / Michaela Marek (Eds.):
A Socialist Realist History?
Writing Art History in the Post-War Decades

Erschienen im Böhlau Verlag

How did the Eastern European and Soviet states write their respective histories of art and architecture during 1940s–1960s? The articles address both the Stalinist period and the Khrushchev Thaw, when the Marxist-Leninist discourse on art history was „invented“ and refined. Although this discourse was inevitably „Sovietized“ in a process dictated from Moscow, a variety of distinct interpretations emerged from across the Soviet bloc in the light of local traditions, cultural politics and decisions of individual authors. Although the new „official“ discourse often left space open for national concerns, it also gave rise to a countermovement in response to the aggressive ideologization of art and the preeminence assigned to (Socialist) Realist aesthetics.

Erschienen: 2019

Ca. 264 S., ca. 70 s/w-Abb., 24 x 17 cm Gb.
Preis: ca. € 50.00 [D]  |   ca. € 52.00 [A]

978-3-412-51161-6

S. Haug, T. Helbig, T. Zürn: Bild, Blick, Berührung Optische und taktile Wahrnehmung in den Künsten

STEFFEN HAUG, THOMAS HELBIG, TINA ZÜRN (HG.)

Bild, Blick, Berührung
Optische und taktile Wahrnehmung in den Künsten

Digitale Kulturtechniken beeinflussen das Verhältnis von Bild, Blick und Berührung grundlegend. Der Band ist der Frage gewidmet, wie sich unsere visuelle und taktile Wahrnehmung historisch herausgebildet hat und aktuell verändert.

Welche Auswirkungen hat das Berührungsgebot von Tastbildschirmen auf die Kunstrezeption? Wandelt sich aufgrund der neuen Vorrangstellung der Hand etwas an unserem Tast-Verlangen gegenüber den Werken der Kunst? Oder befriedigen wir diese Lust im Umgang mit den Alltagsbildern, die mit einer Wischbewegung hervorgezaubert und wieder zum Verschwinden gebracht werden? Mit welchen Wer- ken antworten Künstlerinnen und Künstler auf den Dualismus von Sehen und Tasten? Einerseits geht es um eine Standort-Bestimmung der Gegenwart. Von ebenso großer Bedeutung ist die Wahrneh- mungsgeschichte optisch-taktiler Erkenntnisprozesse. Das digitale Zeitalter wird sich in diese Ge- schichte einreihen und sie zugleich verändern.

2019. VIII + 236 Seiten, 115 s/w und 32 farb. Abb., kartoniert € 59,00
ISBN 978-3-7705-6190-2

Burchert, Linn: Das Bild als Lebensraum. Ökologische Wirkungskonzepte in der abstrakten Kunst, 1910-1960

Linn Burchert
Das Bild als Lebensraum

Ökologische Wirkungskonzepte in der abstrakten Kunst, 1910-1960

Schon um 1910 konzipierten zahlreiche Maler ihre Werke als Environments: In ihren Schriften legten sie dar, wie ihre abstrakten Bilder eine heilsame und vitalisierende Wirkung auf die Betrachtenden entfalten sollten, wobei Klima, Sonne, Luft und natürliche Rhythmik als Vergleiche herangezogen wurden.

Linn Burchert formuliert das Modell des Lebensraumes als wesentliche Bildauffassung so unterschiedlicher Künstler wie Wassily Kandinsky, Yves Klein, Max Burchartz und anderer. Dabei zeigt sich, dass ökologische Ideen schon vor den 1960er Jahren in die Kunst Einzug hielten und auf welche vielfältigen Quellen der Wissenschafts- und Ideengeschichte Künstler zur Begründung ihrer Ideen rekurrierten.

https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4545-3/das-bild-als-lebensraum