IV. Forum Kunst des Mittelalters

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Datum/Zeit
Date(s) - 20/09/2017 - 23/09/2017
Ganztägig

Veranstaltungsort
HU Hauptgebäude, Hörsaal 3075

Kategorien


IV. Forum Kunst des Mittelalters in Berlin und Brandenburg

Das Tagungsthema lautet: 360 ° – Verortung, Entgrenzung, Globalisierung.

Programm-Download:
KDM_Programm

Mittwoch, 20. September 2017
Humboldt-Universität zu Berlin (HU), Hauptgebäude

10.00 – 12.30 Uhr:
Ortstermin Das Mittelalter in der Metropole
(Treffpunkt: Tagungsbüro, Senatssaal im HU-Hauptgebäude)

14.00 – 15.30 Uhr: Parallelsektionen
Ans Ende der Welt – Künstlerischer Austausch durch Grenzhandel im Hanseraum
(Hörsaal 3075)

Ästhetische Aspekte des Heiligen in den mittelalterlichen Bildkünsten und der
islamischen Kalligraphie (Hörsaal 2094)

Objekte und Eliten. Die Träger kultureller Verflechtungsprozesse in Zentren des
12. und 13. Jahrhunderts (Hörsaal 2091/92)

16.00 – 18.30 Uhr: Plenum
Oltremare. Das mittelalterliche Süditalien und die kulturellen Austauschprozesse im östlichen Mittelmeerraum (Audimax)

19.00 – 20.30 Uhr: Abendveranstaltung
ICMA-Lecture: Michael Borgolte, Berlin:
Die Welt der drei Kontinente. Das Mittelalter als Periode der Globalgeschichte

 

Das Tagungsthema des viertätigen Kongresses lautet „360 ° – Verortung, Entgrenzung, Globalisierung“. Das vierte Forum Kunst des Mittelalters widmet sich schwerpunktmäßig Themenbereichen, die an den geographischen und methodischen Grenzen klassischer Mittelalterforschung angesiedelt sind. Ausgangspunkt sind die Veranstaltungsorte Berlin und Brandenburg an der Havel, wo einerseits lokale mediävistische Themen zu verhandeln, andererseits reiche Sammlungsbestände zu byzantinischer und vorderasiatischer Kunst vorhanden sind. Entsprechend geht es um die Interaktion zentraleuropäischer Kunst des Mittelalters mit künstlerischer Produktion in anderen Regionen: von Osteuropa über den byzantinischen Bereich, den Vorderen Orient, die Kaukasusregion und den Mittelmeerraum bis hin zu den britischen Inseln und dem Ostseeraum einschließlich Skandinaviens. Damit werden auch Forschungsbereiche wie die Byzantinistik oder die Islamische Kunstgeschichte in den Fokus des mediävistischen Bewusstseins gerückt, gerade vor dem Hintergrund der massiven Gefährdungen künstlerischer und architektonischer Denkmäler im Vorderen Orient. Thematisiert sind etwa Phänomene wie Migration, Medientransformation und kulturelle Paradigmenwechsel. Indem wir nach kulturell prägenden Regionen an den Grenzen „Europas“ und nach transkulturellen Kontaktzonen fragen, werden auch Definitionen von Mittelalter zur Debatte gestellt. – Als Pendant zu diesem Rundblick präsentiert sich auch die Forschung zur Region Brandenburg/Berlin. Dazu gehören ebenfalls Themen der museologischen und kunstwissenschaftlichen Geschichte Berlins, wo die Erschließung von Zonen kulturellen Austauschs eine lange Tradition hat.

Hauptorganisator ist der Deutsche Verein für Kunstwissenschaft, von den Berliner Universitäten sind an der FU Prof. Dr. Christian Freigang und Dr. Antje Fehrmann,
an der HU Dr. Tina Zürn und Prof. Dr. Kai Kappel federführend.

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