Frauen in Bewegung

Frauen in Bewegung

Frauen an der Humboldt-Universität zu Berlin

Fotografien: Barbara Herrenkind, Fotografin am IKB

Konzeption: Dr. Ursula Fuhrich-Grubert, Zentrale Frauenbeauftragte

 

Vorstellung des Fotobandes durch die zentrale Frauenbeauftragte

Am 12. Juli 2011, um 18.15 Uhr

in Raum 2103, Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6, 10117 Berlin

Weitere Informationen
http://www.hu-berlin.de/pr/nachrichten/nr1107/nr_110708_01

„Frauen in Bewegung. Frauen an der Humboldt-Universität zu Berlin“
ISBN 978-3-9813957-1-6
Herausgegeben von Ursula Fuhrich-Grubert
Fotografien von Barbara Herrenkind

 

Ausstellungsdauer: 13. Oktober 2010 bis 30. April 2011

Die Humboldt-Universität kann, will sie leistungsfähig sein, nicht auf das Potenzial „ihrer“ Frauen verzichten. Vor diesem Hintergrund will die Ausstellung diese Frauen in ihrer Vielfalt präsentieren und zugleich dazu beitragen, dass sie als Repräsentantinnen der Universität wahrgenommen werden. Ohne „Frauen in Bewegung“ ist ein Wandel der traditionell männerdominierten Universität und deren Transformation in die Moderne nicht möglich. Dies gilt nicht zuletzt für die Humboldt-Universität – das moderne Original.

Ausstellungsorte

5. November bis 3. Dezember 2010: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen (2. Obergeschoss, Foyer, Mo-Fr 9-18 Uhr)
6. bis 31. Dezember 2010: Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Otto-Braun-Str. 27, Berlin-Mitte
17. Januar bis 11. Februar 2011: Juristische Fakultät (Kommode), Bebelplatz 1, 10117 Berlin
14. Februar bis 8. März 2011: Lichthof im HU-Hauptgebäude, Unter den Linden 6, Berlin-Mitte
18. bis 29. April 2011: Rotes Rathaus, Rathausstraße 15, Berlin-Mitte

Information

Die Humboldt-Universität zu Berlin feiert im Jahr 2010 ihr 200jähriges Jubiläum. Als sie 1810 gegründet wurde, waren Frauen weder als Studentinnen noch als Lehrende oder Forschende zugelassen. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts gelang es ihnen allmählich, an der damaligen Friedrich-Wilhelms-Universität Fuß zu fassen: zunächst als Gasthörerinnen, seit 1908 als ordentliche Studentinnen. Mit Beginn der Weimarer Republik durften sie sich habilitieren. Danach gab es einige wenige Frauen, die an der Berliner Universität als außerordentliche Professorinnen tätig waren – wie zum Beispiel die Physikerin Lise Meitner.

Heute ist keine Universität ohne Frauen mehr denkbar. An der Humboldt-Universität studieren in der Zwischenzeit mehr als 50% Frauen und der Anteil der Mitarbeiterinnen in Verwaltung und Technik liegt bei 70%. Dennoch kann von einer völligen Gleichstellung noch immer nicht die Rede sein: Gerade einmal 18,3 % der ordentlichen Professuren sind von Frauen besetzt, an manchem Institut der Universität forschen und lehren nur eine oder zwei Professorinnen.

Die Humboldt-Universität zu Berlin – und hier steht sie stellvertretend für alle Hochschulen in Deutschland – kann, will sie leistungsfähig sein, nicht auf das Potenzial „ihrer“ Frauen verzichten, sei es als Professorin, als Mitarbeiterin in der Verwaltung oder als Studentin. Die Ausstellung möchte diese Frauen in ihrer Vielfalt präsentieren und zugleich dazu beitragen, dass sie als Repräsentantinnen der Universität wahrgenommen werden.

Die hier abgebildeten Frauen stehen exemplarisch für alle jene Frauen, die an der Humboldt-Universität tätig und präsent sind. Ohne Frauen in Bewegung ist ein Wandel der traditionell männerdominierten Universität und deren Transformation in die Moderne nicht möglich. Dies gilt nicht zuletzt für die Humboldt-Universität – das moderne Original!

Kontakt

Büro der Zentralen Frauenbeauftragten
Tel.: 030 2093 – 2840
frauenbeauftragte@hu-berlin.de

Info – pdf

Frauen in Bewegung