20. Juni 2012 – Ökonomien der Bildgeschichte

Im Rahmen der Berlin-Potsdamer Vortragsreihe Perspektiven der Bildforschung laden die Kolleg-Forschergruppen Bildakt und Verkörperung und BildEvidenz, die Forschungsgruppe Das Technische Bild sowie die Graduiertenkollegs Sichtbarkeit und Sichtbarmachung, Schriftbildlichkeit und Das Wissen der Künste zum Vortrag ein:

Ökonomien der Bildgeschichte

Matthias Bruhn

Humboldt-Universität,
Forschungsgruppe „Das Technische Bild“

Mittwoch, 20.06.2012, 19.00 Uhr

 

Veranstaltungsort:
Hamburger Bahnhof, Aktionsraum
Invalidenstr. 50-51,
10557 Berlin

Bilder sind keine Neuigkeit, jedenfalls nicht im Hinblick auf ihre Vielzahl und Vielfalt. Im Gegenteil, Richtungen wie Archäologie, Ästhetik, Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft, Fototheorie, Gestaltung, Bildjournalismus haben – teils schon über Jahrhunderte und auch aus praktischen Gesichtspunkten und Erfahrungen heraus – auf die visuelle Produktivität der Gesellschaft reagiert und diese zu bewältigen versucht. Wenn neuere Diskussionen um die Eigenart und Macht von Bildern unter mehrdeutigen Begriffen wie „Bildwissenschaft“ oder „Bildtheorie“ zusammengefasst werden, so stehen diese für durchaus verschiedene Ausgangsfragen und Erkenntnislagen. Der Vortrag behandelt Gründe, die zu diesen Diskussionen geführt haben, aber auch einige Brummschleifen und Leerstellen, die sich aus ihnen ergeben.

Alle weiteren Informationen erhalten Sie unter: Perspektiven der Bildforschung.