Aktuell

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Vortrag

Freitag, 26. November 2021, 18:30 Uhr: Daten und Gedanken zur Familien- und Bildungsgeschichte emigrierter Kunsthistorikerinnen

Dr. Ulrike Wendland ist Kunsthistorikerin, Denkmalpflegerin und seit 2020 Geschäftsführerin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz. 1996 verfasste sie ihre Dissertation an der Universität Hamburg über deutschsprachige Kunsthistoriker*innen im Exil. Hieraus ist das zweibändige Biographische Handbuch deutschsprachiger Kunsthistoriker im Exil. Leben und Werk der unter dem Nationalsozialismus verfolgten und vertriebenen Wissenschaftler (1999) hervorgegangen, das bis heute eine der wichtigsten Grundlagen für die Erforschung des Werks und der Karrierewege früher Kunsthistorikerinnen aus dem deutschsprachigen Raum darstellt. 2002–2020 war Wendland als Landeskonservatorin, zunächst im Saarland und ab 2005 in Sachsen-Anhalt, tätig.

 

Wir bitten um Anmeldung vorab per Mail: kuhrkema@hu-berlin.de
Die Veranstaltung findet virtuell über Big Blue Button statt. Der Link zur Sitzung wird vor Veranstaltungsbeginn an alle angemeldeten Teilnehmer*innen versendet.


 

Buchpräsentation

Kunsthistorikerinnen 1910–1980: Theorien, Methoden, Kritiken, hg. v. K. Lee Chichester und Brigitte Sölch

In der Reihe Redebedarf: Lunchtalks des Ulmer Vereins – Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e. V.

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Der Ulmer Verein – Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e. V. bietet ab 2021 ein neues digitales Forum für Diskussion und Austausch an. Einmal im Monat werden aktuelle Themen der kritischen Kunstgeschichte vorgestellt und diskutiert. Die Lunchtalks sollen der besseren Vernetzung von Studierenden und der in Hochschule, Museum oder als Selbstständige tätigen Kunsthistoriker*innen und Kulturwissenschaftler*innen dienen, ihren – und unseren – Fragen Raum bieten und zur Debatte anregen. Die Veranstaltungen dauern jeweils eine Stunde: 60 Minuten für einen kritischen und offenen Austausch, der die Community an einen gemeinsamen virtuellen Tisch bringt.

Buchpräsentation Kunsthistorikerinnen 1910–1980: Theorien, Methoden, Kritiken, hg. v. K. Lee Chichester und Brigitte Sölch am 26. April 2021

In der Reihe Redebedarf: Lunchtalks des Ulmer Vereins – Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e. V.

Der Ulmer Verein – Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e. V. bietet ab 2021 ein neues digitales Forum für Diskussion und Austausch an. Einmal im Monat werden aktuelle Themen der kritischen Kunstgeschichte vorgestellt und diskutiert. Die Lunchtalks sollen der besseren Vernetzung von Studierenden und der in Hochschule, Museum oder als Selbstständige tätigen Kunsthistoriker*innen und Kulturwissenschaftler*innen dienen, ihren – und unseren – Fragen Raum bieten und zur Debatte anregen. Die Veranstaltungen dauern jeweils eine Stunde: 60 Minuten für einen kritischen und offenen Austausch, der die Community an einen gemeinsamen virtuellen Tisch bringt. http://www.ulmer-verein.de

 


Buchpräsentation

Jo Ziebritzki

Stella Kramrisch. Kunsthistorikerin zwischen Europa und Indien.
Ein Beitrag zur Depatriarchalisierung der Kunstgeschichte

Warum gab es keine bedeutenden Kunsthistorikerinnen? Das Buch „Stella Kramrisch“ sucht in der Kunstgeschichtsschreibung der letzten Jahrzehnte nach einer Antwort auf diese polemische Frage. Die Erklärung für das Fehlen von Kunsthistorikerinnen findet sich in den misogynen und patriarchalen Strukturen der Geschichtsschreibung. Um die Reproduktion ebendieser Strukturen zu unterbrechen, ist das Buch dem Werk und Wirken der Kunsthistorikerin Stella Kramrisch (1896-1993) gewidmet.

Ziebritzki wurde für das Buch Stella Kramrisch mit dem Jutta-Held-Preis 2021 vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte München ausgezeichnet.

https://www.buechner-verlag.de/buch/stella-kramrisch/

Für Hyperlink Jutta-Held-Preis: https://www.zikg.eu/fellowships/internationale-nachwuchsfoerderpreise/jutta-held-preis