Rudolf Arnheim-Preis

Rudolf Arnheim-Preis

Das Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin zeichnet jährlich eine herausragende, am IKB absolvierte Dissertation mit dem Rudolf Arnheim-Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus. Er wird feierlich bei der Absolventenfeier verliehen.

Der Preis wird vom ‚Verein zur Förderung des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität e.V.‘ gestiftet und ist mit 1.000 € dotiert. Der Namenspatron Rudolf Arnheim (1904–2007) steht für eine Kunst- und Bildwissenschaft, die von der Unteilbarkeit der Kultur ausgeht und daher keine engen sachlichen, fachlichen und methodischen Grenzen kennt. Arnheim ist auch Namensgeber der ‚Rudolf Arnheim-Gastprofessur‘, die seit 2002 am IKB der HU eingerichtet ist und gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Stiftung Brandenburger Tor getragen wird.

Die Entscheidung über die Vergabe des Preises trifft das Kollegium des IKB.

Bisherige Preisträger und Preisträgerinnen:

2019: Tobias C. Weißmann, ‚Gran teatro del mondo. Kunst, Klang und Musik im Dienst der internationalen Festkultur im barocken Rom‘

2016: Laura Goldenbaum, ‚In testimonium veritatis. Der Bronzegisant als Totenabbild im italienischen Quattrocento‘

2014: Tina Zürn, ‚Interaktive Architektur. Wechselwirkungen zwischen Körperbewegung und Raumwahrnehmung‘

2012: Sonja M. Schulz, ‚Die politische Leinwand. Nationalsozialismus und Holocaust im Film, 1993–2010‘

Fotogalerie   Bau Körper Bewegung - Zürn, Tina   Der Nationalsozialismus im Film