Prof. Dr. Eva Kuhn
Raum: 3.05
Tel: 030.2093-66228
eva.kuhn@hu-berlin.de
Sekretariat
Julia Ahmad, M.A.
Raum: 3.02
Tel: 030.2093-66217
julia.ahmad@culture.hu-berlin.de
Sprechstunden
Montags, 16 – 18 Uhr (in Präsenz oder per Zoom)
Die erste Sprechstunde im Sommersemester 2026 findet am Montag 11.05.2026 statt.
Für die Anmeldung zur Sprechstunde wenden Sie sich bitte unter Angabe ihres Anliegens/Themas an Frau Ahmad (julia.ahmad@culture.hu-berlin.de).
Aktuelles Forschungsprojekt
Frauen*, Arbeit, Still(e) Leben. Reproduktionsarbeit und die Kunst der Gegenwart.
Forschungsschwerpunkte
Theorie und Geschichte des Bewegtbildes, Kunst/Kino
Feminismus in Film- und Kunstgeschichte. (Queer-)feministische und postkoloniale Kanonkritik
Bild und (unsichtbare) Arbeit. Feministische Ökonomien in Film und Kunstgeschichte.
Blickkonzepte und Figur/Portrait
Experimental- und Avantgarde-Film der 60er und 70er Jahre.
Akademische Vita
Eva Kuhn ist Kunst- und Filmwissenschaftlerin und arbeitet mit (queer-)feministischen und postkolonialen Perspektiven an den Schnittstellen von Kunst und Kino. Sie studierte Kunstgeschichte, Filmwissenschaften und Philosophie an den Universitäten Basel, Zürich und der FU Berlin und arbeitete während des Studiums als Filmvorführerin. 2007 Lizentiat mit der Arbeit “BORDER ein filmisches Gedenken oder die videografischen Spuren von Laura Waddington”. 2008 bis 2011 war Eva Kuhn Assistentin am Lehrstuhl für neuere Kunstgeschichte an der Universität Basel (bei Prof. Dr. Gottfried Boehm). 2011 bis 2013 arbeitete sie am Deutschen Forum für Kunstgeschichte und der Université Paris 8 mit einem Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds an ihrer Dissertation: “leben – filmen. Jonas Mekas’ filmisches Lebenswerk”. Die Promotion erfolgte 2014. 2014 – 2017 lehrte und forschte sie als Oberassistentin am Lehrstuhl für neuere Kunstgeschichte Basel (bei Prof. Dr. Ralph Ubl) und als Mitarbeiterin bei eikones NFS ‘Bildkritik’. Von 2017 bis 2023 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Gegenwartskunst (Prof. Dr. Susanne Leeb) an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Leuphana Universität Lüneburg. Von 2019-2022 hatte sie eine dreijährige Gastprofessur an der Berliner Universität der Künste inne, seit Januar 2024 die für vier Jahre ausgestellte Vertretungsprofessur für die Kunstgeschichte der Moderne an der Humboldt Universität, Berlin. Eva Kuhn lebt mit Partner und Kind in Basel und Berlin.
Aktuellste Publikationen
„There is a presence in anger“. Schwarze Wut als bildtheoretische Praxis, in: Caroline Schöbi, Linda Waack, Seraina Winzeler (Hg.): Wut, Frauen und Film, Heft 74, Berlin: Aviva (im Erscheinen)
„Video – Ich sehe. Arbeit an der Wahrnehmung“, in: Katrin Steffen, Simona Ciccio, Aufdi Aufdermauer (Hg.): Mehr Licht. Video in der Kunst. Ausstellungskatalog, Aarau/Zürich: Aargauer Kunsthaus / Scheidegger & Spiess, 2026, S. 222–227.
Jeanne Dielman, Reihe: Film-Lektüren, hrsg. von Jörn Glasenapp, München: edition text + kritik 2025
https://www.etk-muenchen.de/search/Details.aspx?SeriesID=FL2019&ISBN=9783967079975
Leben, Filmen. Jonas Mekas und der Wert des lichten Augenblicks, Reihe: Film-Denken, hrsg. von Vinzenz Hediger, Lorenz Engell, Oliver Fahle und Christiane Voss, Paderborn: Brill Fink 2025.
open access: https://brill.com/display/title/71413?language=de&srsltid=AfmBOor_FzdYF42zs6XBgj0mhfaYxP3XYchA4txUruzsZACU5kfNHEc0
“Maintenance-(Art)Work und die Arbeit am eigenen Bild”, in: Zeitschrift für Kunstgeschichte, Jg. 88, Deutscher Kunstverlag, S. 452–472.
https://www.deutscherkunstverlag.de/de/article/10.1515/zkg-2024-4003
„Unbeugsame Musen und entmystifizierte Kurtisanen“, in: Repérages – Revue de la Cinémathèque suisse, No 1, Texte zum frühen feministischen Film der Schweiz, hrsg. von Caroline Schöbi, Linda Waack, Seraina Winzeler, Cinémathèque suisse: Lausanne, Zürich 2025.
https://reperages-revue.cinematheque.ch/issues/issue-1/
“Mit Film- und Hausarbeit gegen die Kapitalisierung von Zeit”, in: Eva Kuhn (Hg.): Feministische Ökonomien und Zeitlichkeit, Frauen und Film 71, Berlin: Aviva 2023
https://www.aviva-verlag.de/programm/fuf-71-feministische-ökonomien-und-zeitlichkeit/
“Border plants: globalisation as shown to us by the women living at its leading edge”, in: Coercion and Wage Labour. Exploring work relations through history and art, edited by Anamarija Batista, Viola Müller, Corinna Peres, London: UCL Press, p. 213-233.
https://www.uclpress.co.uk/products/223286
– vollständige Publikationsliste
– Vorträge (Auswahl)
– Lehrveranstaltungen
Aktuelle Veranstaltungen
SoSe 2026
Einführung in die Kunst- und Bildgeschichte II – Bildanalysen und Bildmedien
Vorlesung im BA Modul II: Einführung in die Kunst- und Bildgeschichte II
Bild/Blick/Figur: Konzeptionen des Blickens in Kunst und Kino
Seminar im BA Modul V (Moderne und Gegenwart) und X/XI (Spezialisierung)
Spielformen des Dokumentarfilms
Seminar im MA Modul II (Materialien, Medien, Praktiken) und VII (Forschungsorientierte Vertiefung)
Stadt/Bewegtbild/Berlin
Exkursion im BA Modul VII und MA Modul IV
