Digitale Bildwerkzeuge

Digitale Bildwerkzeuge

Derzeit werden am IKB folgende Arbeitsumgebungen für digitale Bilder eingesetzt
Weitere Informationen und Kurzanleitungen auf der Wiki-Seite der Mediathek

imeji imeji

imeji ist eine online-Bilddatenbank bzw. ein Digital-Asset-Mangement-System, mit der eigene Kollektionen angelegt werden können oder gemeinsam an vorhandenen Kollektionen gearbeitet werden kann. imeji zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass eigene Metadatenschemata flexibel definiert werden können (also Definitionen von Bezeichnungsfeldern für die Bilder). Ebenso lassen sich unterschiedliche Zugangs- und Bearbeitungsberechtigungen festlegen. Die digitalen Bilder können direkt heruntergeladen oder im Graphik-Viewer Digilib angesehen werden.

imeji wird von mehreren Bildarchiven und Forschungsprojekten benutzt. In der Mediathek des IKB befindet es sich im Testbetrieb. Für Projekte oder Seminare können über die Mediathek eigene Zugangsdaten beantragt werden.

So sieht es beispielsweise aus  (offene Beispielsammlung von Fotos zur Architekturgeschichte)

Imeji entstand ursprünglich als Modul der Forschungsplattform ESciDoc und wird seit 2012 von der imeji-Community unter Führung der Max-Planck-Digital Library entwickelt

imeji ist als freie Software hier zugänglich: http://imeji.org/

Digilib Digilib

Digilib ist ein Online-Graphikserver, der digitale Bilder fast unbegrenzter Größe online bereitstellt. Digilib ermöglicht die Modifikation der Bilder (Zooming, Drehung, Helligkeit, Kontrast) und die Annotation in Form verschiedener Markierungen sowie die Übermittlung dieser Veränderungen per URL. Die Integration eines Messwerkzeugs (z.B. für die Abnahme von Längenmaßen an Architekturzeichnungen) und der Ausbau des Annoatationskonzepts sind derzeit in Arbeit.

Digilb wird in vielen Online-Katalogen (z.B. Fototheken in Florenz und Rom) und in kunsthistorischen Projekten (z.B. Lineamenta) verwendet. Digilib ist in die aktuelle Version von imeji integriert.

So sieht es beispielsweise aus  (Ausschnitt aus einem Bild der Westfassade der Klosterkirche Chorin mit nummerierten Markierungen. Mit diesen Markierungen ist in Digilib selbst keine Information verbunden, aber es kann bspw. in einem Text darauf Bezug genommen werden. Die Anzeige des Ausschnitts und der Markierungen wird jederzeit online bei Verwendung der o.g. URL wieder reproduziert und kann daher bspw. auch per email kommuniziert werden)

Digilib wird seit Ende der 1990er am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte entwickelt.

Es ist als freie Software hier zugänglich: http://digilib.sourceforge.net/

HyperImage und Meta-Image HyperGlass

HyperImage

HyperImage überträgt das Konzept der Fußnote und des Verweises aus der Welt des Texts in die des Bildes. Markierte Bilddetails können mit anderen Bilddetails, Bildsammlungen und mit Texten verknüpft werden. HyperImage zielte bislang auf abgeschlossene digital-Publikationen (online oder lokal). Zukünftig soll es auch in offeneren Umgebungen eingesetzt werden. Das Projekt Meta-Image eröffnet den Einsatz im großen Bilderbestand von prometheus (beta-Version).

So sieht es beispielsweise aus  (Projekt HyperGlass an der BBAW, Corpus Vitrearum, Stendal Dom)

HyperImage wurde seit 1999 an der Univeristät Lüneburg entwickelt.

HyperImage 3 ist in einer beta-Version unter Common Development and Distribution License (CDDL) hier zugänglich: http://hyperimage.ws/de/software/

Meta-Image

Bei dem Projekt Meta-Image handelt es sich um die Integration von Funktionalitäten des Programms HyperImage in prometheus. Das Projekt wurde von 2009 – 2011 und 2012-2014 von der DFG gefördert und steht in einer beta-Version bereit. Sobald der Betrieb stabil läuft, wird die Mediathek hierfür Schulungen anbieten.

So sieht es beispielsweise aus (nur nach Anmeldung auf prometheus zugänglich; Anleitung im Wiki der Mediathek)

prometheus Bildarchiv prometheus

Das Bildarchiv prometheus ist ein Bilddatenbank-Broker, d.h. fasst andere Datenbanken zusammen. In dem Moment als sich sowohl das Internet als auch die digitalen Bildformate etabliert hatten, waren lokale Bildarchive in den (kunsthistorischen und archäologischen) Universitätsinstituten nicht mehr zeitgemäß. Daher entwickelte prometheus das Konzept, diese Bildbestände durch Harvesting oder Import lokaler, mit durchaus unterschiedlichen Formaten arbeitender Datenbanken, über eine gemeinsame Oberfläche und unter einheitlichen Zugangsbedingungen anzubieten. Aufgrund der Bildrechtsbestimmungen können die meisten Datensätze nur Abonnenten für den Einsatz im Wissenschaftsbereich zugänglich gemacht werden, jedoch werden zunehmend allgemein lizenzierte Aufnahmen offen bereitgestellt. Aufgrund der Vielzahl der beteiligten Bildarchive lässt sich heterogene Qualität der Bilder und Metadaten nicht vermeiden. Zunehmende Nutzerbeteiligung soll dabei helfen, die Datenbestände zu verbessern. Ebenso werden den NutzerInnen immer umfangreichere Werkzeuge, wie Arbeitsmappen, Platz für selbst hochgeladene Bilder und in jüngster Zeit die Nutzung von HyperImage angeboten (unter dem Namen Meta-Image in einer beta-Version). In Kürze soll die Bilddatenbank imeji als Standard-Applikation mit geeigneten prometheus-Schnittstellen für Bildarchive angeboten werden, die neu zum prometheus-Verbund hinzukommen, oder die ihre Infrastruktur wechseln wollen.

Derzeit sind prometheus über 80 Bilddatenbanken mit einem Gesamtbestand von 1,3 Millionen Bildern angeschlossen und rund 150 Institutionen haben Zugänge abonniert. Das IKB ist Gründungsmitglied des prometheus e.V. der Organisation des Projekts trägt.

So sieht es beispielsweise aus (Abfrage der – offen zugänglichen – Graphischen Sammlung der Universität Heidelberg)

Die Startseite von Prometheus ist hier erreichbar: http://prometheus-bildarchiv.de/de/

Medien-Repositorium des CMS der Humboldt-Universität Medien-Repositorium

Der Medienserver des CMS, der sich im Testbetrieb befindet, ist für die Mediathek des IKB ist Resource-Space eine willkommene Ergänzung zu imeji. Ebenfalls als Online Digital-Asset-Management-System konzipiert, bietet Resource Space zwar nicht das gleiche Maß an Flexibilität bei der Erstellung von Metadatenschemata, kann aber Mediendateien (Audio, Film) besser verwalten und wird daher für diese Aufgaben genutzt.

Jedes Mitglieder der Humboldt-Universität kann die Nutzung des Medien-Repositoriums für eigene Kollektionen beantragen.

So sieht es beispielsweise aus (Anzeige der Filme, die bei der Workshopreihe „Digitale Bildwerkzeuge“ angefertigt wurden)

Die Startseite des Medien-Repositoriums ist hier erreichbar: https://medien.hu-berlin.de/