Professuren

Professuren

Professur für Geschichte und Theorie der Form

Prof. Dr. Claudia Blümle

Frau Prof. Dr. Blümle nimmt zur Zeit ihre Elternzeit wahr.
Frau Prof. Dr. Pratschke hat die Vertretungsprofessur ab dem WiSe 2017/18 inne.

ab Sommersemester 2017: Sandra Cacciarru, Vertretung für Cynthia Klinghammer

Sitz: Georgenstraße 47, Raum 3.17
Tel.: 030.2093-66237
Fax: 030.2093-66204
sekretariat-bluemle@hu-berlin.de
Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do: 9.00-16.00 Uhr

Die Professur für Geschichte und Theorie der Form widmet sich in Forschung und Lehre der Formanalyse von Bildern, ihrer historischen Kontextualisierung und den damit verbundenen Auseinandersetzungen in Kunsttheorie und philosophischer Ästhetik. Somit stehen die sinnliche Begegnung mit der Kunst und bildhaft-anschauliche Artefakte als eine Schule des Sehens genauso im Zentrum wie das Denken in und über Bilder. Im Spanungsfeld von Sichtbarkeit und Sagbarkeit, von konkreter Werkbetrachtung und theoretischer Analyse konzentriert sich das Fachgebiet auf die Produktion von visueller Formgestaltung, ihrer Bildtechniken und Materialität sowie auf die kulturellen und medialen Bedingtheit der Wahrnehmung von Kunst. In Verbindung mit dem Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung umfasst die Professur zudem eine epistemologische Formästhetik aus wissenschaftshistorischer, natur-, kultur- und medienwissenschaftlicher Perspektive. Des Weiteren liegt insbesondere ein Schwerpunkt in der Kunstgeschichte, Philosophie und Bildtheorie Frankreichs.


Professur für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte

Prof. Dr. Horst Bredekamp

Sylke Kubitz
Sitz: Georgenstraße 47, Raum 3.35
Tel.: 030.2093-66202
Fax: 030.2093-66206
sylke.kubitz@culture.hu-berlin.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00-12.00 Uhr und 13.00-15.00 Uhr


Professur für Kunstgeschichte der Moderne

Prof. Dr. Eva Ehninger

Julia Ahmad
Sitz: Georgenstraße 47, Raum 3.24
Tel.: 030.2093-66228
Fax: 030.2093-66204
julia.ahmad@culture.hu-berlin.de
Öffnungszeiten: siehe Sekretariat

Die Professur für Kunstgeschichte der Moderne versteht sich als Scharnier zwischen den Anfängen der Moderne und den Diskursen der Postmoderne. In Lehre und Forschung steht im Vordergrund die Diskussion thematischer und motivischer, formal-ästhetischer, technischer sowie kunsttheoretischer Verbindungsstellen und Abgrenzungsmechanismen in der Kunst- und Bildproduktion seit dem späten 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Konflikte zwischen Fortschritt und Tradition, Veränderung und Konvention, Dynamik und Stabilität dienen als Ausgangspunkte für eine kritische Auseinandersetzung mit der „Epoche“ der Moderne. Die Beschäftigung mit der Kunst der Moderne stützt sich zudem auf die bedeutenden Bestände der Berliner Museen. Zu den Forschungsschwerpunkten des Lehrstuhls gehören die Geschichte und Theorie der Fotografie, die Theorie und Kritik des Modernismus sowie transregionale und transkulturelle Prozesse der Aneignung und Transformation.


Professur für die Geschichte der Architektur und des Städtebaus

Prof. Dr. Kai Kappel

Franziska Greiner-Petter
Sitz: Georgenstraße 47, Raum 3.23
Tel.: 030.2093-66240
Fax: 030.2093-66204
franziska.greiner-petter@hu-berlin.de
Öffnungszeiten: siehe Sekretariat

Architekturgeschichte war von Beginn an ein substanzieller Bestandteil kunsthistorischer Forschung und Lehre. Ihre Aufgabe ist es, neben der Beschreibsystematik und architektonischen Fachterminologie die gleichsam unverzichtbare historische Tiefendimension zu vermitteln (Bauaufgaben, Epochenimaginationen, konstruktiv-technische Innovationen, Baukultur und Politik, Architekturtheorie und Urbanistik von der Spätantike bis zur Gegenwart). Zugleich schafft sie ein Bewusstsein für die spezifischen methodischen Zugänge, was eine Auseinandersetzung mit wissenschaftsgeschichtlichen Aspekten unverzichtbar macht. Angesichts der Forschungen zur Transkulturalität und der Herausforderungen einer Global Art History ist es unsere Aufgabe, den Gegenstandsbereich der Architekturgeschichte kritisch zu hinterfragen.

Architekturikonologie, Materialsemantik, Historizität und Erinnerungskultur, Raum und Raumwahrnehmung sowie die Medien und Medialität der Architektur sind im Rahmen dieser Professur besonders fokussierte Ansätze. Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind die Architektur und Bauskulptur des Mittelalters in Mitteleuropa und im Mittelmeerraum, die Italienforschung und ihre Geschichte, die Reformbaukunst und die Traditionalismen im 20. Jahrhundert, die Weltkriege und die NS-Verbrechen in der europäischen Gedenkkultur sowie das Verhältnis von Bild und Bau im Buch wie in den Neuen Medien.


Professur für Kunst und neue Medien

Prof. Dr. Charlotte Klonk

Franziska Greiner-Petter
Sitz: Georgenstraße 47, Raum 3.23
Tel.: 030.2093-66240
Fax: 030.2093-66204
franziska.greiner-petter@hu-berlin.de
Öffnungszeiten: siehe Sekretariat

Mit der Einrichtung der Professur für Kunst und neue Medien im Jahr 2011 hat das Institut sein Lehrangebot und Forschungsprofil im Bereich der zeitgenössischen Kunst, Ausstellungsgeschichte und Methodendebatte des Fachs verstärkt und seine Auseinandersetzung mit den Medien Fotografie, Performance, Video, Film und Computer intensiviert.

Schwerpunkt der Arbeit an der Professur ist die Auseinandersetzung mit Fragen der Kunst- und Wissenschaftsgeschichte, Kunst und Recht, Architektur- und Raumdarstellungen sowie dem Einsatz von Bildern in politischen Konflikten und in der Performance-Kunst. Ein besonderes Augenmerk gilt aktuellen Fragen der nationalen und internationalen Ausstellungspraxis. Das dichte Netzwerk an Galerien, Projekträumen und Institutionen für zeitgenössische Kunst in Berlin und Umgebung bietet die einzigartige Chance, die Arbeit der Professur für Kunst und neue Medien als Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis in Forschung und Lehre zu gestalten.


Professur für Kunstgeschichte Osteuropas

Prof. Dr. Michaela Marek
Barbara Lück
Sitz: Georgenstraße 47, Raum 2.12
Tel.: 030.2093-66250
Fax: 030.2093-66251
barbara.lueck@culture.hu-berlin.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-13 Uhr und 14-16 Uhr

Das Lehr- und Forschungsgebiet der Professur für die Kunstgeschichte Osteuropas umfasst geographisch die östlichen Teile Mitteleuropas (Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Baltikum, ehemalige DDR) ebenso wie Russland und die weiteren Länder der ehemaligen Sowjetunion sowie Südosteuropa. Das Augenmerk gilt sowohl spezifischen Ausprägungen künstlerischer Phänomene in der so umrissenen Region als auch den traditionell engen Verflechtungen mit der Kunstgeschichte in anderen Teilen Europas und darüber hinaus. Damit ermöglicht die Professur als einer von wenigen universitären Standorten eine integrale Sicht auf die Pluralität künstlerischer und kultureller Dynamiken in Europa.

Das Lehrangebot der Professur bietet einen Einblick in die vielfältigen künstlerischen Entwicklungen in Osteuropa in einem epochenübergreifenden Bogen vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Kunst. Vergleichende und beziehungsgeschichtliche Perspektiven werden stets kombiniert. Zentral ist im Sinne des Area Studies-Ansatzes die Auffassung der exemplarisch behandelten Gegenstände als Artikulationsform kultureller Prozesse (Ideengeschichte, Religions-, Politik-, Gesellschaftsgeschichte). Dabei findet immer auch die kritische Reflexion der Disziplin selbst Eingang in die wissenschaftliche Erörterung.


Professur für Bildkulturen des Mittelalters

Prof. Dr. Kathrin Müller

Sitz: Georgenstraße 47, Raum 3.34
Tel.: 030.2093-66210
Fax: 030.2093-66204

 


Professur für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte. Schwerpunkt Nachleben der Antike

Prof. Dr. Arnold Nesselrath

Barbara Lück
Sitz: Georgenstraße 47, Raum 2.12
Tel.: 030.2093-66250
Fax: 030.2093-66251
barbara.lueck@culture.hu-berlin.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-13 Uhr und 14-16 Uhr

1995 wurde bei der Überführung des Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance an die Humboldt-Universität diese Professur eingerichtet und mit der Leitung des Census verbunden. Mit ihr wurde Arnold Nesselrath, seit 1981 Direktor des Census, betraut. Zu den Schwerpunkten seiner Forschung und Lehre gehören Antikenrezeption und italienische Kunstgeschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart. Dabei gilt sein Interesse allen Kunstgattungen: Von der Zeichnung über Miniatur-, Staffelei- und Monumentalmalerei oder Skulptur bis hin zur Architektur ebenso wie bildwissenschaftlichen Themen wie den sogenannten ‚Nicht-von-Menschenhand-gemalten’ Bildern.

Arnold Nesselrath ist gleichzeitig Direktor der Abteilung für byzantinische, mittelalterliche und moderne Kunst an den Vatikanischen Museen in Rom und verantwortlich für die Restaurierungen bedeutender Kunstwerke wie die der Mosaiken in S. Maria Maggiore, der Stanzen Raffaels oder der Colonnaden Berninis. Die Lehrveranstaltungen finden daher im Block abwechselnd in Berlin und in Rom statt. Gerade die römischen Seminare ermöglichen den Berliner Studierenden ein intensives Arbeiten vor Ort und an Originalen. Der Einblick in Restaurierungsarbeiten bietet nicht nur eine unmittelbare Annäherung an das Objekt, sondern eröffnet darüber hinaus einen besonderen methodischen Zugang unter konservatorischen wie interpretatorischen Aspekten. Daraus erwächst für Magistranden und Doktoranden ein Spektrum von aktuellen Fragestellungen und zu bearbeitenden Themen. Im Rahmen der Professur bieten auch die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen des Census Lehrveranstaltungen vornehmlich zum Bereich der Antikenrezeption an.


Professur für Kunst- und Bildgeschichte der Moderne und Gegenwart

Prof. Dr. Inge Hinterwaldner

Sitz: Georgenstraße 47, Raum 3.29
Tel.: 030.2093-66233
Fax: 030.2093-66204
hinterwaldner@hu-berlin.de