Luisa Feiersinger

Luisa Feiersinger M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Das Technische Bild

Raum: 3.25
Tel: 030.2093-66216
Fax: 030.2093-66204
luisa.feiersinger@hu-berlin.de

Sprechstunde nach Vereinbarung per E-Mail

Luisa Feiersinger, M.A., studierte Kunstgeschichte und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Projekt Das Technische Bild am Institut für Kunst- und Bildgeschichte und am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik. Ihr Dissertationsprojekt untersucht die technischen, ästhetischen und narrativen Anordnungen stereoskopischer Bewegtbilder vor dem Hintergrund sich wandelnder Seh- und Darstellungskonzepte. Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind Geschichte und Technik populärer Bildpraktiken.

Projekte/Stipendien/Vorträge

12/13/012017:

Konferenz: Situation Space. How Spatial Images Define the User’s Disposition, veranstaltet vom Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung, Projekt Image Guidance, und der Abteilung Das Technische Bild

01/2016 – 03/2016:

Forschungsaufenthalt am Getty Research Institute, Los Angeles

05/06/2015:

Projektvorstellung und Filmpräsentation: BildFilmRaum. Interdisziplinäre Bewegtbildforschung

29/30/08/2013:

Nachwuchsforum: Evidenz(en) technischer Bilder
Das Technische Bild in Kooperation mit der Kolleg-Forschergruppe BildEvidenz. Geschichte und Ästhetik an der Freien Universität Berlin.

Publikationen

Film und Skulptur als Bewegtbilder, in: Film als Skulptur, Akademie der Künste. Im Druck

Raum(re)produktion im stereoskopischen Bewegungsbild am Beispiel von Werner Herzogs Die Höhle der Vergessenen Träume, in: Tagungsband Raumbilder – Bildräume, hrsg. von Das Bild als Ereignis, Im Druck

Berührung im stereoskopischen Film. Über das Ergreifen und Ergriffenwerden von optischen Illusionen, in: Tagunsband „Don’t touch!  touch screen!“ Das Bild, der Blick und allerhand Formen taktiler Wahrnehmung und Erkenntnis. Eine Tagung für Michael Diers, hrsg. von Steffen Haug, Thomas Helbig und Tina Zürn, Fink In Vorbereitung.

Producing Illusions- Sturz in den Raum. Illusion und ihre Auflösung in Andrea Pozzos barocken Deckenfresko in St. Ignazio und im stereoskopischen Film Dredd 3D, in: Die ästhetisch-narrativen Dimensionen des 3D-Films: Neue Perspektiven der Stereoskopie, hrsg. von Markus Spöhrer, Springer, Wiesbaden 2016, S. 87 – 106.

Räumliches Erzählen. Filmszenographie in stereoskopischer Technik, in: Alles nur Kulisse?! Filmräume aus der Traumfabrik Babelsberg, hrsg. von Annette Dorgerloh und Markus Becker, VDG, Weimar 2015, S. 140 – 145.

Aktuelle Lehrveranstaltung im WS 2016 / 2017:    Bilder im Kasten – vom Guckkasten bis Google Cardboard

SEMINAR Do 16-18 wöchentlich, 2 SWS, GEO 47, Raum 0.12
findet vom 20.10.2016 bis 16.02.2017 statt

Agnes-Nr. 533650

Das Seminar wird sich mit Bildern beschäftigen, die nur innerhalb einer Apparatur  betrachtet werden können. Dem von Jonathan Crary in ‚Techniken des Betrachters‘ (Techniques of the Observer. Vision and Modernity in the Nineteenth Century, Massachutsetts Institute of Technology 1990) formulierten Ansatz folgend, dass die  Sehapparaturen jeweils Praktiken der Wahrnehmung festsetzen und sich in deren unterschiedlichem Aufbau daher spezifische Konzepte des Sehens zu bestimmten Zeitpunkten erkennen lassen, untersucht das Seminar diverse vom 16. Jahrhundert bis heute reichende Ausprägungen dieser „Bilder im Kasten“.