Professur für Kunstgeschichte Osteuropas

Professur für Kunstgeschichte Osteuropas

Prof. Dr. Michaela Marek

Das Lehr- und Forschungsgebiet der Professur für die Kunstgeschichte Osteuropas umfasst geographisch die östlichen Teile Mitteleuropas (Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Baltikum, ehemalige DDR) ebenso wie Russland und die weiteren Länder der ehemaligen Sowjetunion sowie Südosteuropa. Das Augenmerk gilt sowohl spezifischen Ausprägungen künstlerischer Phänomene in der so umrissenen Region als auch den traditionell engen Verflechtungen mit der Kunstgeschichte in anderen Teilen Europas und darüber hinaus. Damit ermöglicht die Professur als eine von wenigen universitären Standorten eine integrale Sicht auf die Pluralität künstlerischer und kultureller Dynamiken in Europa.

Das Lehrangebot der Professur bietet einen Einblick in die vielfältigen künstlerischen Entwicklungen in Osteuropa in einem epochenübergreifenden Bogen vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Kunst. Vergleichende und beziehungsgeschichtliche Perspektiven werden stets kombiniert. Zentral ist im Sinne des Area Studies-Ansatzes die Auffassung der exemplarisch behandelten Gegenstände als Artikulationsform kultureller Prozesse (Ideengeschichte, Religions-, Politik-, Gesellschaftsgeschichte). Dabei findet immer auch die kritische Reflexion der Disziplin selbst Eingang in die wissenschaftliche Erörterung.

 

Forschungsprojekt: Asymmetrische Kunstgeschichte

Internationales Doktorandenforum

Osteuropa in Berlin

Die folgenden Seiten bieten eine Übersicht über Lehrveranstaltungen in Berlin mit einem Fokus auf der Kunst- und Kulturgeschichte Ost- und Ostmitteleuropas in epochenübergreifender und interdisziplinärer Perspektive. Unter „Werkzeuge zum Studium“ sind nützliche Hinweise zum Spracherwerb, zur Literaturrecherche, zu Fördermöglichkeiten, ausländischen Studienorten und Forschungsinstitutionen zu finden.

Lehrveranstaltungen zur Kunst- und Kulturgeschichte des östlichen Europa in Berlin

Werkzeuge zum Studium

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen
Dr. Katja Bernhardt
Jan Elantkowski, M.A.
Eva Pluhařová-Grigienė, M.A.

Sekretärin
Barbara Lück

Studentische Hilfskräfte
Olga Potschernina
Janwillem van der Sande
Antonia Wolff

In Kooperation mit der Professur Kunstgeschichte Osteuropas findet die Konferenz „Art History and Socialism(s) after World War II: The 1940s until the 1960s“ vom 27.-29.10.2016 in Tallinn statt.

 

 

Aktuelle Publikationen

Michaela Marek und Eva Pluhařová-Grigienė (Hg.): Baroque for a wide public
Jounal of Art Historiography (Number 15 December 2016)

 

Katja Bernhardt: Stil – Raum – Ordnung. Architekturlehre in Danzig 1904-1945978-3-7861-2714-7

humboldt-schriften zur kunst- und bildgeschichte
Band XIX
Herausgegeben von Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin
Erschienen August 2015

Danzig war ein Seismograf des fragilen politischen Gleichgewichtes, das in Europa im 20. Jh. immerfort neu austariert wurde. Hierdurch hoch sensibilisiert formte sich in der Architekturabteilung der TH Danzig eine eigenständige, dezidiert gegen avantgardistische Strömungen gerichtete Auffassung von Architektur heraus.